Robert Krebber Genealogy - Familienforschung

Etymologie
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NameHäufigkeitRegionEthymologie
KribberseltenNiederrhein1.Berufsbezeichnung Kribber. Handwerker, die einen Damm aus Flechtwerk bauen (Kribbe).
2. Krippe für Futtertrog. Das nur westgerm. bezeugte Substantiv, althochdeutsch krippa (8. Jh.) mittelhochdeutsch krippe (vgl. daneben expressives und schwach flektierendes althochdeutsch kripha, (9. Jh. mittelhochdeutsch kripfe) altsächsisch kribbia, mittelniederländisch cribbe, crebbe, niederländisch krib, kribbe, altfriesisch kribbe, altenglisch cribb, englisch crib - führt mit einer ursprünglichen Bedeutung Flechtwerk, Geflochtenes auf ie. * gerbh-, * grebh-, eine Labialerweiterung der Wurzel ie. * ger- drehen, winden (s. kriechen, krumm). Die Bezeichnung für den anfänglich geflochtenen Futtertrog geht auf den steinernen bzw. hölzernen Futtertrog über; vgl. dazu /heute seltenes) Krippe `geflochtene Deich bzw. Uferbefestigung`, niederdeutsch Kribbe `Buhne`. Auf der Darstellung der Heiligen Familie mit dem Jesuskind in der Krippe beruht der Gebrauch von Krippe, Kinderkrippe für eine Einrichtung zur Betreuung von Säuglingen und Kleinstkindern (19. Jh.) vgl. französisch crèche Krippe, dann auch `Heim für Findelkinder` (18.Jh.), `Heim für Kleinstkinder arbeitender Mütter` (19.Jh.). `2`
Krebermäßigoberdeutsch/Süd- und Ostdeutschland"1. < oberd. (nicht bloß "fränk.") Kreb - weidengeflochtener Tragkorb. -
2. < Kreb(e) ist wie Korb häufig Flurname, vgl. z.B. ,1376 bei Eßlingen "in dem Kreben": EUB II, 149. - 1350 Albrecht der Creber (nachher Albr. Kreber), Zinsmann zu Rieslinghausen Kr. Marbach), AU. 156,159. - 1368 "deß Krebens hüs" zu Herbertingen: HlkrUB, I, 455. Meine Belegreihen reichen weit in das schwäb. Oberland hinein. Dagegen erscheint das (mit Korb übrigens Wurzelgleiche) Wort an der alem. Grenze Halt zu machen." `1`
CribberseltenNiederrheinAbwandlung von Kribber
Krebber/shäufigNiederrhein/ WestfalenAbwandlung von Kribber
CrebberseltenNiederrheinAbwandlung von Kribber
CreberseltenNiederrheinAbwandlung von Kreber
KräbberseltenRheinland-Pfalz?

Abwandlung oder Ursprung ist schreibweise mit endendem "s"

These 1: Das "s" wurde versehentlich nicht von Pfarrern bzw. Standesbeamten geschrieben. (s. Krebbers-Linie in Essen! zwei Brüder habe verschiedene Nachnamen.)
These 2: zusätzliches "s" durch Notierung der Umgangssprache (des Krebbers Kind, die Krebbers (pl.) )


Confession ist in aller Regel römisch katholisch. Jedoch große Zweige im rechtsrheinischen evangelisch (siehe Glaubensbekenntnisse Drevenack um 1722). Kreber in Süd- und Ostdeutschland fast vollständig evangelischer Religion.



`1` aus: Brechenmacher, Josef Karlmann - Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Limburg a.d. Lahn - Starke 1957

`2` aus: Etymologisches Wörterbuch der Deutschen im dtv März 1995 ISBN 3-05-000626-9

Der Hönshof in Labbeck bei Xanten

An der Xantener Furt (Xencter voirt). Einst klevischer "Waldgraf". Hoenshof auch "Coilmanshof" gen. Fronhof für Birten und Vynen. 1472-1486 Henr. Hoen Waldgraf im Labbecker Hochwald. 1539 Peter van Hoen an der Xant. Furt. Hausherr 1672 Steven Krebber durch Heirat mit Catharina Hoens 1697 Steven Krebber erwähnt als Taufpate

Die Kleine Gönn in Wardt-Ursel bei Xanten

1636 Nedergunne. 1686 Höfe der Stiftskellnerei: "Curtis Nedergunne, schlecht, sandig landt in gen Urßel amptz xa. gel., groß ungef. 28 morgen, solte jahrlings zu pfacht thuen rogge 16 mal., haber 20, boichweitz 4 mal., wirdt aber nicht bezahlt, sondern muss wegen die grosse lasten alle jahr dem hausman remittiert werden". 1804 Heinr. Krebber.

Die große Gönn in Wardt-Ursel bei Xanten

Zwischen der gr. Gönne und der Stadt lag jahrhundertelang das "mare" - Meer -, das nach und nach zur Allmende wurde. "Op gönne kant", holl. "de gunne kant" , jenseitiges Ufer. Dies dürfte wohl die annehmbarste Deutung des schwierigen Namens sein. Ab 1315 systematische Rodung des Urselwaldes, wodurch sechs Kapitelshöfe entstanden. Drei davon trugen in neuerer Zeit den Namen Gönn, heute nur noch zwei. Die Namen der ältesten Pächter erscheinen in einem Verzeichnis von 1332: "Curtes Lensonis, Bernardi, Genekini, Juttendunch, Wesenduch, Riquini. Im Mittelalter und noch 1686: Niedere Gönn, heute Kleine Gönn. Große Gönn wie heute: Kleine Gönn, heute Hollandshof (Namensverschiebung). 1804 P. Schmithuisen. - Bei schärferem Zusehen erscheinen manche dieser Höfe als ursprüngliche kleine Wasserburgen, deren Gräben nach und nach planiert wurden.

Der Krabsenhof , Bislicher Eiland bei Xanten

Merkator hat dort 1590 ein hofartiges Gebilde genau der damaligen Birtener Kirche gegenüber. 1634 die "Crabbe" als zwei Häuser. Eine Kribbe = Damm aus Flechtwerk (heute aus Basaltsteinen) als Flutbrecher. Häufiger Familienname Krebber, auch Kribber.

Der Krebbershof an der Krebberskaeth am Fuße des Sonsbecker-Balberges

Vermutlich hat Der. Krebber 1506 als Kirchmeister dieses Stück Land erworben.
Hausherr 1648 Noy 1699 Angenendt Copyright (c) 1995-1999 Robert Krebber, Hilden, Deutschland